OHNE NAMEN, OHNE ZEIT / DORT, WO NICHTS ZURÜCKBLICKT
12/21/2025
2512214087831

About the work

[Introducción – gesprochen / geflüstert] Wer mich bei meinem Namen ruft… weiß nicht, wer ich bin. [Vers 1 – ruhig, würdevoll] Dass du mein Gesicht erkennst, bedeutet nicht, dass du mich kennst. Du hast meine Form gelernt, doch nicht meinen Grund. Du sagst: „Dieser Körper bin ich“, als wäre Haut eine Grenze. Dann sag mir: Sind jener Hügel, jene Wiese, jenes Schloss, das du betrachtest… nicht auch du? [Vers 2 – fließend, tief] Der Körper ist nur ein alter Kleiderständer, an dem du deine Ängste aufgehängt hast, deine Glaubenssätze, deine Erinnerungen. Mäntel der Vergangenheit, einer nach dem otheren, bis das Holz selbst verschwindet. Darum siehst du die Wahrheit des Körpers nicht: ein Strom des Bewusstseins, der durch die Zeit fließt. [Pre-Chor – ansteigend] Jeden Morgen gibt es einen Augenblick, vor dem Lärm, vor dem Namen, vor der Rolle. Dort bist du wach, ohne zu denken… und doch bist du. [Estribillo – kraftvoll, zentriert] Ich bin nicht, was ich denke, ich bin nicht, was ich war. Ich bin nicht die Stimme, die spricht, wenn ich „ich“ sage. Ich bin das stille Beobachten, wenn die Welt in mir innehält. Ohne Namen, ohne Zeit, dort… bin ich. [Vers 3 – klar, bewusst] Du glaubst, deine Gedanken gehören dir, doch sie gehören dem Namen, den Rollen, die du spielst. Der Magier verwechselt sich nicht mit der Figur, denn er weiß: Denken ist nicht Sein. Wenn du die Beobachtung unterbrichst und den Beobachter betrachtest, offenbart sich etwas Ewiges. [Puente – intim, feierlich] Jenseits der Zeit gibt es etwas, das sich nicht verändert. Es altert nicht, streitet nicht, fürchtet nichts. Dieses formlose Beobachtetsein war in all deinen Erfahrungen… und wartet darauf, dass du es erkennst. [Estribillo final – weiter, höher] Ich bin nicht, was ich denke, ich bin nicht, was ich verlor. Ich bin nicht der Lärm der Welt, der mir sagt, wer ich sein soll. Ich bin das stille Schloss, mit Mauern, die nicht fallen können. Ohne Namen, ohne Zeit, dort… lebt der Schatz des Lebens in mir. [Outro – gesprochen / langer Nachhall] Dieser stille Zustand… ohne Namen… ohne Zeit… kann nicht verletzt werden. Dort bist du sicher.

Music
estandarte
español
presentes
síntoma
muro
susurro
retaguardia
cenizas
alcázar
jura
ebro
leones
martillos
hierro
raza
roble
cantábrico
valle
kinspirewolfbat
viene

Copyright registered declarations

IS
Ivan Sanchis Garcia
Author - Composer
Consolidated inscription:
Attached documents:
0
Copyright infringement notifications:
0
Contact
IS
Ivan Sanchis Garcia
Author - Lyricist
Consolidated inscription:
Attached documents:
0
Copyright infringement notifications:
0
Contact
IS
Ivan Sanchis Garcia
Author - Song producer
Consolidated inscription:
Attached documents:
0
Copyright infringement notifications:
0
Contact

Notify irregularities in this registration

AI Availability Declaration

This work cannot be made available to AI systems.

Creativity declaration

AI tools have been used in the following phases and %

   AI Human
Concept and vision of the work
50%
50%
Creative direction
50%
50%
Production
100%
0%
Print work information
Work information

Title OHNE NAMEN, OHNE ZEIT / DORT, WO NICHTS ZURÜCKBLICKT
[Introducción – gesprochen / geflüstert] Wer mich bei meinem Namen ruft… weiß nicht, wer ich bin. [Vers 1 – ruhig, würdevoll] Dass du mein Gesicht erkennst, bedeutet nicht, dass du mich kennst. Du hast meine Form gelernt, doch nicht meinen Grund. Du sagst: „Dieser Körper bin ich“, als wäre Haut eine Grenze. Dann sag mir: Sind jener Hügel, jene Wiese, jenes Schloss, das du betrachtest… nicht auch du? [Vers 2 – fließend, tief] Der Körper ist nur ein alter Kleiderständer, an dem du deine Ängste aufgehängt hast, deine Glaubenssätze, deine Erinnerungen. Mäntel der Vergangenheit, einer nach dem otheren, bis das Holz selbst verschwindet. Darum siehst du die Wahrheit des Körpers nicht: ein Strom des Bewusstseins, der durch die Zeit fließt. [Pre-Chor – ansteigend] Jeden Morgen gibt es einen Augenblick, vor dem Lärm, vor dem Namen, vor der Rolle. Dort bist du wach, ohne zu denken… und doch bist du. [Estribillo – kraftvoll, zentriert] Ich bin nicht, was ich denke, ich bin nicht, was ich war. Ich bin nicht die Stimme, die spricht, wenn ich „ich“ sage. Ich bin das stille Beobachten, wenn die Welt in mir innehält. Ohne Namen, ohne Zeit, dort… bin ich. [Vers 3 – klar, bewusst] Du glaubst, deine Gedanken gehören dir, doch sie gehören dem Namen, den Rollen, die du spielst. Der Magier verwechselt sich nicht mit der Figur, denn er weiß: Denken ist nicht Sein. Wenn du die Beobachtung unterbrichst und den Beobachter betrachtest, offenbart sich etwas Ewiges. [Puente – intim, feierlich] Jenseits der Zeit gibt es etwas, das sich nicht verändert. Es altert nicht, streitet nicht, fürchtet nichts. Dieses formlose Beobachtetsein war in all deinen Erfahrungen… und wartet darauf, dass du es erkennst. [Estribillo final – weiter, höher] Ich bin nicht, was ich denke, ich bin nicht, was ich verlor. Ich bin nicht der Lärm der Welt, der mir sagt, wer ich sein soll. Ich bin das stille Schloss, mit Mauern, die nicht fallen können. Ohne Namen, ohne Zeit, dort… lebt der Schatz des Lebens in mir. [Outro – gesprochen / langer Nachhall] Dieser stille Zustand… ohne Namen… ohne Zeit… kann nicht verletzt werden. Dort bist du sicher.
Work type Music
Tags estandarte, español, presentes, síntoma, muro, susurro, retaguardia, cenizas, alcázar, jura, ebro, leones, martillos, hierro, raza, roble, cantábrico, valle, kinspirewolfbat, viene

-------------------------

Registry info in Safe Creative

Identifier 2512214087831
Entry date Dec 21, 2025, 10:48 PM UTC
License All rights reserved

-------------------------

Copyright registered declarations

Author - Composer. Holder Ivan Sanchis Garcia. Date Dec 21, 2025.
Author - Lyricist. Holder Ivan Sanchis Garcia. Date Dec 21, 2025.
Author - Song producer . Holder Ivan Sanchis Garcia. Date Dec 21, 2025.


Information available at https://www.safecreative.org/work/2512214087831-ohne-namen-ohne-zeit-dort-wo-nichts-zuruckblickt
© 2026 Safe Creative